Skip to content

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main   

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt am Main

Weitere Nachrichten im selben Zeitraum

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Frankfurt

Weitere Nachrichten im selben Zeitraum
Von: Eckehard Wolf am 3. April 2025
Eröffung des neuen Radwegs zwischen Nieder-Erlenbach und Niedereschbach
von links: Yannick Schwander (OB13), Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert, Ministerpräsident Boris Rhein, Ansgar Hergerfeld (ADFC Hessen, Landesvorsitzender)
Bild (2): Eckehard Wolf

Eröffnung eines Mehrgenerationen-Radwegs

Nach fast einem halben Jahrhundert Wartezeit haben die Menschen zwischen Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach nun die freie Wahl des Verkehrsmittels
Die ersten Nutzer:innen:
vorne links: Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert,
vorne rechts: Ministerpräsident Boris Rhein

Dass diese Eröffnung eines Radwegs überhaupt einmal stattfinden wird, hatten manche schon bezweifelt. Am 28. März 2025 fand dann aber tatsächlich die große Eröffnung statt: Vertreterinnen und Vertreter beider beteiligten Ortsbeiräte, der Frankfurter Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert und sogar der hessische Ministerpräsident Boris Rhein weihten den neuen Rad- und Gehweg feierlich ein.

Nun können erstmals Kinder selbstständig zur Schule bzw. zum Schwimmbad radeln oder laufen, aber auch Erwachsene mit deutlich reduziertem Stresslevel die Nachbarn im Ortsteil nebenan mit dem Fahrrad besuchen. Es haben sich nicht nur mehrere Generationen für diesen Radweg einsetzen müssen, jetzt profitieren auch mehrere Generationen gleichzeitig von dem neuen Weg – ein echter Mehrgenerationen-Radweg. Bisher wirkte die Hauptstraße mit viel und schnellem Kraftverkehr wie eine Mauer für alle diejenigen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad die gerade einmal zwei Kilometer überwinden wollten.

Die Stadt Frankfurt wäre sogar den Schritt einer Planfeststellung inkl. Enteignungen gegangen, aber zum Glück hatte am Ende auch der letzte Landwirt seinen Widerstand gegen das Projekt aufgegeben. Sonst hätten wir die 50 Jahre von der Idee bis zur Umsetzung wohl noch erreicht.

Restarbeiten wie das Pflanzen der neuen Bäume und die Installation der Beleuchtung entlang des Weges folgen noch.